September 28, 2021

Meet our people

Interview mit Marilyne Unternaehrer und Alexandra Probst – MTRA-Leitung für Affidea Givision – Bulle und Givisiez.

 

Könnten Sie sich bitte vorstellen?

Wir sind Maryline und Alexandra und arbeiten seit vielen Jahren als medizinisch-technische Radiologieassistenten bei Affidea. Wir haben die MTRA-Leitung im Jobsharing übernommen und sind von dieser Zusammenarbeit absolut begeistert. Wir möchten hier unsere Aufgaben kurz vorstellen.

 

MTRA, ein abwechslungsreicher und spannender Beruf!

Wir haben diesen Beruf gewählt, weil er Technik und den Umgang mit Menschen verbindet. Unsere Aufgabe ist es, radiologische Untersuchungen wie Röntgen, MRT oder CT durchzuführen, wobei der Patient und sein Wohlergehen stets im Mittelpunkt stehen. Daher sind die Anwendung modernster Technik und absolute Effizienz erforderlich und gleichzeitig müssen wir dem Patienten zuhören und ihn beruhigen.

Wir arbeiten stets eng mit dem Team der Verwaltungssekretäre und den Radiologen zusammen. Die Radiologen beaufsichtigen die durchgeführten Untersuchungen und geben uns das zu befolgende Protokoll vor. Die einzelnen Teams stehen den ganzen Tag über in regem Austausch miteinander, um eine optimale Qualität der Untersuchungen zu erreichen und die Diagnosestellung zu erleichtern.

Ein typischer Tag eines MTRA

Zunächst übernehmen wir eine Modalität mit MRT, CT oder Ultraschall und führen die vorgesehenen Untersuchungen in dem zugewiesenen Raum durch. Wir müssen stets flexibel und reaktiv sein, um unseren Kollegen helfen zu können. So können wir beispielsweise unseren Tag in der MRT beginnen, dann einen Kollegen im Mammographieraum ablösen und schließlich unseren Tag im CT-Raum beenden. Kommunikation und gegenseitige Unterstützung sind in einem Team wie dem unseren für einen reibungslosen Ablauf des Tages unerlässlich.

Unsere Tätigkeiten sind sehr vielfältig. Neben der Einstellung der verschiedenen Geräteparameter legen wir venöse Zugänge, assistieren den Ärzten bei Interventionen und kümmern uns um alle administrativen Aufgaben im Zusammenhang mit den Bildern. Auch in stressigen Momenten und an arbeitsintensiven Tagen müssen wir ruhig bleiben, um die Patienten nicht in Unruhe zu versetzen. Auch wenn sich der Zeitplan manchmal verzögert, ist es wichtig, sich für jeden Patienten Zeit zu nehmen, damit er sich wohl fühlt und die Untersuchung unter den bestmöglichen Bedingungen erfolgen kann. Die Zeit, die wir dem Patienten und seiner Positionierung widmen, ermöglicht das Gelingen und eine gute Qualität der Untersuchung, was für die Diagnose unerlässlich ist.

Durch Covid hat sich unsere Arbeit nicht vereinfacht. Wir lassen uns mehr Zeit bei der Untersuchung, da es schwieriger ist, mit Maske Kontakt zum Patienten herzustellen. Seit der Gesundheitskrise sind einige Patienten stärker zu Hause isoliert, weshalb der soziale Aspekt unserer Arbeit von großer Bedeutung ist. Außerdem müssen wir die Untersuchungsgeräte und -räume nach jedem Patienten gründlicher desinfizieren, was zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt.

Die MTRA-Leitung im Jobsharing

Vor vier Jahren haben wir gemeinsam die MTRA-Leitung in Teilzeit übernommen. Wir waren bereits seit vielen Jahren als MTRA in dem Zentrum tätig und auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Als die Stelle ausgeschrieben wurde, sprachen uns einige unserer Kollegen an und ermutigten uns, uns zu bewerben. Die Herausforderung hat uns sehr motiviert, da wir beide bereits in Teilzeit arbeiteten und diese Balance von Berufs- und Privatleben beibehalten wollten. Das Jobsharing entsprach also unseren Vorstellungen. Nachdem wir darüber gesprochen hatten, haben wir beschlossen, uns gemeinsam zu bewerben. Dieser Vorschlag wurde sehr gut aufgenommen, und wir konnten uns in dieses schöne Abenteuer stürzen.

Wir kennen uns schon seit langem und haben immer gerne zusammengearbeitet. Wir konnten unsere Zusammenarbeit unbeschwert angehen, da jede von uns ihre eigenen Qualitäten einbrachte und wir eine gemeinsame Vision für die Leitung und Entwicklung unseres Teams hatten.

Wir leiten zwei Affidea Givision Zentren, Givisiez und Bulle, und beaufsichtigen ein Team von 12 Radiologietechnologen, die an beiden Standorten arbeiten. Für einen guten Zusammenhalt des Teams ist es wichtig, dass wir uns regelmäßig treffen, transparent kommunizieren und unsere Verfahrensweisen in beiden Zentren vereinheitlichen. Wir arbeiten sehr eng mit der Verwaltungschefin und unseren beiden medizinischen Direktoren zusammen, um an einem Strang zu ziehen.

An zwei Tagen in der Woche arbeiten wir abwechselnd als MTRA, und an einem Tag treffen wir uns, um administrative Aufgaben zu erledigen. Diese Art der Zusammenarbeit ermöglicht es uns, alle unsere Kollegen vor Ort zu treffen und weiterhin der Arbeit nachzugehen, die wir lieben. Seit unseren Anfängen haben sich die Aufgaben der MTRA-Leitung durch den Ausbau der beiden Zentren deutlich verändert. Wir hatten das Glück, an mehreren Projekten mitzuwirken, darunter die Eröffnung der Praxis in Bulle und der Aufbau neuer Kooperationen mit Partnerärzten. Der Betrieb der medizinischen Zentren hat sich also ebenso weiterentwickelt wie unser Engagement.

Ein Beruf mit vielen Herausforderungen

Unserer Meinung nach sind die wesentlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Jobsharing Organisation, Disziplin und gutes Einvernehmen. Wir tauschen uns zu allen wichtigen Entscheidungen, die das Zentrum und die Mitarbeiter betreffen, aus. Wir haben ein System eingerichtet, um optimal zu kommunizieren und Informationen „auf Distanz“ zu übermitteln. Auf unserem Schreibtisch kleben immer eine Menge Post-it! 😉 Wir sind jeden Tag der Woche in Bulle und Givisiez erreichbar. Wir sind hinsichtlich unserer Arbeitstage sehr flexibel und können jederzeit kontaktiert werden.

Für uns hat diese Zusammenarbeit nur sehr wenige Nachteile. Es stimmt, dass wir für die Beantwortung einiger Anfragen vielleicht etwas länger brauchen, weil wir sie lieber gemeinsam besprechen. Bisher hatten wir das Glück, dass es keine Situation gab, in der unsere Meinungen völlig auseinander gingen. Jede bringt ihre eigene Sichtweise ein, und es gelingt uns immer, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Die Tatsache, dass wir uns austauschen müssen, zwingt uns ständig, uns selbst zu hinterfragen und bestimmte Situationen mit einem gewissen Abstand zu betrachten. Wir haben unterschiedliche Sensibilitäten und ergänzen uns. Als wir unsere Stelle antraten, wurden wir sehr schnell mit schwierigen Situationen konfrontiert. Jemanden an der Seite zu haben, auf den man sich verlassen kann, hat uns geholfen, weiterzukommen.

Unser vielseitiger und facettenreicher Beruf erfordert ständige Anpassung und die Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen.

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