Meet our people - Nina Braun
Seit drei Jahren bringt Nina Braun ihr Fachwissen als Pflegeexpertin in der Onkologie.
Seit drei Jahren bringt Nina Braun ihr Fachwissen als Pflegeexpertin in der Onkologie ins Brust-Zentrum Zürich ein – mit viel Engagement, Herz und Expertise. In ihrer 50%-Teilzeitstelle begleitet sie Patientinnen während einer intensiven Phase ihrer Behandlung, berät sie und sorgt für eine verständliche Umsetzung von Fachwissen in der Praxis.
Neben ihrem Beruf ist Nina Mutter einer 11-jährigen Tochter und engagiert sich aktiv in der Siedlungskommission ihrer Genossenschaft. Ihre Erfolgsformel für eine gute Balance? Klare Prioritäten, gute Organisation und ein starkes Netzwerk – sowohl beruflich als auch privat.

Was schätzen Sie besonders an Ihrer Rolle?
Ich arbeite im Brustzentrum als Pflegeexpertin. Dabei schätze ich am meisten den direkten Kontakt mit den Patientinnen und ihren Angehörigen. Die Chemotherapie ist eine sehr intensive Zeit für die Frauen. Sie dabei zu beraten und zu begleiten ist ein erfüllender Teil meiner Arbeit. Daneben bin ich im Team für alle Fachthemen zuständig sowie für Fragen zu Hygiene und Qualität. Dabei ist es mir ein Anliegen, die Theorie so zu bearbeiten, dass sie in der Praxis verständlich und umsetzbar ist.
Haben Sie neben Ihrer beruflichen Tätigkeit noch weitere Verpflichtungen oder Engagements?
Ich bin Mutter einer 11- jährigen Tochter und engagiere mich in der Siedlungskommission der Genossenschaft, in der wir leben.
Falls die vorherige Frage mit "Ja" beantwortet, wurde: Wie managen Sie effektiv Ihre verschiedenen Aktivitäten und welchen Nutzen ziehen Sie daraus?
Durch gute Organisation und der Trennung von Berufs- und Privatleben.
Wir sind in der Siedlungskommission alle berufstätig und weiterführend engagiert. Da wir aber eine Gruppe von 6 Personen sind, können wir uns die anfallenden Arbeiten gut aufteilen. Dies ist für alle eine Entlastung.
Wie gelingt es Ihnen, eine ausgewogene Balance zwischen Ihrer beruflichen Verantwortung und Ihren privaten Engagements zu finden? Wie organisieren Sie sich dabei?
Ich arbeite bewusst Teilzeit. Ich habe zudem fixe Arbeitstage und geregelte Arbeitszeiten und die Möglichkeit, administrative Arbeiten im Homeoffice zu erledigen. So habe ich eine gewisse Planungssicherheit und mir bleibt genügend Zeit für mein Privatleben. Die Schule meiner Tochter wurde vor einem Jahr zur Tagesschule mit fixer Betreuung von 08.00 – 16.00 Uhr, was die Arbeitsplanung deutlich erleichtert hat.
Gab es spezielle Herausforderungen in Ihrer Funktion, die Sie als Frau erlebt haben? Wie haben Sie diese überwunden?
Für mich als arbeitende Mutter gilt es immer, Beruf und Familie bestmöglich zu verbinden. Dazu braucht es eine gute Planung um all die Termine von Arbeitgeber, Schule, Freizeit und privatem Engagement unter einen Hut zu bringen. Weiter ist ein gutes Netzwerk an Menschen, die im Notfall auch mal einspringen und mithelfen sehr unterstützend. Und es braucht einen Arbeitgeber, der die nötigen Rahmenbedingungen anbietet.
Welche Botschaft möchten Sie an Frauen zum Internationalen Frauentag übermitteln?
Über eine Botschaft habe ich lange und erfolglos nachgedacht. Ich kann nur sagen, was für mich wichtig ist. Ich kenne meine Prioritäten im Leben und gestalte mein Leben dementsprechend. Und ich mache gerne und oft Pausen.
Übrigens, meine Tochter meinte ohne zu zögern zur Botschaft: Schreib GIRLPOWER.
