MRT - Kernspintomographie


Beschreibung der Dienstleistung

Was ist ein MRT?

MRT bedeutet „Magnetresonanztomographie“.

Die Magnetresonanztomografie (MRT oder Kernspintomographie) ist ein nicht-invasives medizinisches Bildgebungsverfahren, bei dem ein Magnetfeld und Radiowellen eingesetzt werden, um detaillierte Bilder der inneren Organe und Weichteilgewebe des Körpers zu erzeugen. Das Prinzip der MRT beruht auf den Eigenschaften der Wasserstoffatome im menschlichen Körper. Wenn diese Atome einem Magnetfeld ausgesetzt werden, senden sie Funksignale aus, die von einem Computer erfasst und in Bilder umgewandelt werden.

Häufig gestellte Fragen

MRT - Kernspintomographie

MRT - Kernspintomographie

Ist die MRT ein sicheres Verfahren?

Die MRT ist ein sicheres und nicht-invasives Verfahren. Sie ist für den Körper ungefährlich und hat keine bekannten Risiken oder damit verbundenen Nebenwirkungen. Es werden keine Röntgenstrahlen oder ionisierende Strahlung eingesetzt, wodurch die Risiken, die diesen Expositionsarten verbunden sind, entfallen.

In einigen Fällen sind jedoch aufgrund der Stärke der eingesetzten Magnetfelder Vorsichtsmassnahmen erforderlich, um die Sicherheit für Sie und die Mitarbeitenden von Affidea zu gewährleisten.

Es ist wichtig, dass Sie, bevor Sie sich einer MRT unterziehen, dem Pflegepersonal oder Ihrem Arzt unbedingt Ihre vollständige Krankengeschichte und eine vollständige Liste Ihrer Implantate oder medizinischen Geräte vorlegen. Dies gewährleistet Ihre Sicherheit und die Wirksamkeit der Untersuchung.

Die wesentlichen Kontraindikationen für eine MRT-Untersuchung sind:

- Metallimplantate und medizinische Geräte:
o Herzschrittmacher (Pacemaker), implantierbare Defibrillatoren, Herzklappen
o Neurologische Stimulatoren
o Cochlea-Implantate
o Metallclips im Gehirn (verwendet zur Behandlung von Aneurysmen).
o Blutzuckermessgerät vom Typ „Freestyle“
o Kapsel-Endoskope für den Verdauungstrakt

- Metallsplitter:
o Personen mit Metallsplittern in Augen oder anderen Körperteilen. In diesem Fall muss vorab eine Radiographie erfolgen, um die Art des Splitters und seine genaue Position zu ermitteln.

- Einige kürzlich erfolgte Operationen:
o Kürzliche chirurgische Eingriffe, bei denen Stents, Metallprothesen oder Clips eingesetzt wurden und die manchmal mehr Zeit für die Wundheilung benötigen.

- Kontrastmittel:
o Gadolinium, das als Kontrastmittel verwendet wird, ist im Allgemeinen sicher, es kann jedoch für Menschen mit schweren Nierenproblemen oder Allergiker ein Risiko darstellen. Es ist wichtig, dass Sie uns informieren, falls bei Ihnen eine Niereninsuffizienz oder eine Allergie vorliegt.

- Schwangerschaft :
o Obwohl die MRT während der Schwangerschaft im Allgemeinen als sicher gilt, sollte die Untersuchung im ersten Trimester möglichst vermieden werden, ausser bei dringender medizinischer Notwendigkeit und nach Rücksprache mit dem Arzt.

Ist für eine MRT-Untersuchung eine besondere Vorbereitung erforderlich?

Es ist wichtig, dass Sie vor der Durchführung einer MRT die spezifischen Anweisungen des medizinischen Zentrums oder Ihres Arztes befolgen, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Untersuchung zu gewährleisten.

Bei Ihrer Ankunft bitten wir Sie, unsere Broschüre zu lesen und einen Sicherheitsfragebogen auszufüllen. Diese können auf der Website heruntergeladen werden. Wir empfehlen Ihnen, sie vor Ihrer Untersuchung herunterzuladen und durchzulesen.

Im Allgemeinen erfordert eine MRT-Untersuchung keine besondere Vorbereitung. Eine spezielle Ernährung im Vorfeld ist in der Regel nicht erforderlich, ausser wenn dies bei einigen Untersuchungen wie MRT des Abdomens, des Beckens oder des Darms speziell angegeben ist. Sie können auch Ihre üblichen Medikamente einnehmen.

Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab?

Eine MRT-Untersuchung läuft in der Regel wie folgt ab:

- Vorbereitung und Ausstattung:
o Vor der Untersuchung werden Sie gebeten, metallfreie Krankenhauskleidung anzulegen und alle metallischen Gegenstände wie Schmuck, Uhren usw. abzulegen.
o Für Ihren Komfort und Ihre Sicherheit erhalten Sie während der MRT Kopfhörer, wahlweise mit oder ohne Musik, oder Ohrstöpsel, um Ihre Ohren vor dem Lärm zu schützen, der durch das bei der Untersuchung eingesetzte Magnetfeld und die Radiowellen erzeugt wird. Ausserdem erhalten Sie eine Klingel, um bei Bedarf das Personal herbeizurufen.

- Positionierung und Immobilisierung:
o Sie werden auf einem Untersuchungstisch liegen, der in einen Tunnel gleitet. Der Medizin-Radiologie-Techniker (MRT) wird Sie so positionieren, dass sich der zu untersuchende Körperteil in der Mitte des Magnetfelds befindet.
o Für eine gute Qualität der Bilder ist es wichtig, dass Sie sich während der Untersuchung nicht bewegen. Wenn Ihnen das schwerfällt, informieren Sie uns bitte vor Beginn der Untersuchung.

- Dauer der Untersuchung:
o Die Dauer der Untersuchung kann zwischen 15 Minuten und mehr als einer Stunde variieren, je nach den spezifischen Indikationen, der Art der erforderlichen Untersuchung und dem abzubildenden Körperbereich. Wir empfehlen Ihnen, sich beim medizinischen Personal zu erkundigen, um eine genaue Einschätzung der Untersuchungsdauer in ihrem speziellen Fall zu erhalten.

- Bilderfassung:
o Sie werden laute, rhythmische Geräusche aus dem Gerät hören, was während des Bildgebungsverfahrens normal ist. Diese Geräusche sind normal und verändern sich im Laufe der Sequenzen. Sie ermöglichen das Erzeugen der verschiedenen detaillierten Bilder der inneren Organe oder Weichteilgewebe.

- Kontrastmittel (falls erforderlich):
o In einigen Fällen kann ein gadoliniumhaltiges Kontrastmittel intravenös injiziert werden, um die Sichtbarkeit bestimmter Strukturen oder Pathologien zu verbessern. Das Legen des intravenösen Zugangs kann vor oder während der Untersuchung erfolgen.

- Ende der Untersuchung:
o Wenn die Bilder erfasst sind, können Sie Ihre normalen Alltagsaktivitäten wieder aufnehmen, sofern nichts anderes angegeben ist.

- Interpretation der Ergebnisse:
o Die Bilder werden von einem Radiologen analysiert, der einen Bericht an Ihren behandelnden Arzt schickt.
o Ihr Arzt wird die Ergebnisse und ihre klinische Bedeutung anschliessend mit Ihnen besprechen.

Wie gelingt eine MRT-Untersuchung bei klaustrophobischen Patienten?

Wenn Sie unter Klaustrophobie leiden, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Lösungen, um die MRT-Untersuchung für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten:

1. Offene Kommunikation mit dem medizinischen Personal: Informieren Sie stets das medizinische Personal vor der Untersuchung über Ihre Klaustrophobie. Dieses ist darin geschult, Patienten in Ihrer Situation zu helfen, und kann zusätzliche Massnahmen ergreifen, damit Sie sich wohlfühlen.

2. Musik oder Kopfhörer: Die Zentren bieten Ihnen die Möglichkeit, während der Untersuchung Musik zu hören. Dies kann Ihnen helfen, sich vom Lärm des Geräts abzulenken und sich zu entspannen.

3. Hypnose: Einige Zentren bieten eine Unterstützung mit Hypnose durch speziell ausgebildetes Personal an. Dieser Ansatz ist ganz auf Sie ausgerichtet und zielt darauf ab, Ängste abzubauen.

4. Virtual-Reality-Headset: Ein Virtual-Reality-Erlebnis mit einem speziellen Headset hilft Ihnen, sich vor der Untersuchung zu entspannen.

5. Leichte Sedierung: Sie können mit Ihrem Arzt besprechen, ob Sie vor der Untersuchung ein leichtes Beruhigungsmittel zur Entspannung erhalten können.

Besprechen Sie Ihre Bedenken offen mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Personal, um gemeinsam die beste Lösung zu finden, damit Ihre MRT-Untersuchung möglichst angenehm und effizient verläuft.

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MRT bedeutet „Magnetresonanztomographie“.

Die Magnetresonanztomografie (MRT oder Kernspintomographie) ist ein nicht-invasives medizinisches Bildgebungsverfahren, bei dem ein Magnetfeld und Radiowellen eingesetzt werden, um detaillierte Bilder der inneren Organe und Weichteilgewebe des Körpers zu erzeugen. Das Prinzip der MRT beruht auf den Eigenschaften der Wasserstoffatome im menschlichen Körper. Wenn diese Atome einem Magnetfeld ausgesetzt werden, senden sie Funksignale aus, die von einem Computer erfasst und in Bilder umgewandelt werden.

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