Mammographie
Beschreibung der Dienstleistung
Häufig gestellte Fragen
Mammographie
Gründe für die Durchführung einer Mammographie
Die Mammographie dient der Früherkennung eines eventuellen Brustkrebses. Sie kann in verschiedenen Situationen angeboten werden:
• Im Rahmen der systematischen Krebsvorsorge für Frauen zwischen 50 und 74 Jahren
• Durch Ihren Arzt als individuelle Vorsorge
• Nach Feststellung einer Anomalie bei der klinischen Untersuchung der Brust
• Im Rahmen der Nachsorge nach einer Brustkrebsbehandlung
Vorbereitung auf eine Mammographie
Bei Frauen vor der Menopause ist der ideale Zeitpunkt für eine Mammographie in der ersten Hälfte des Menstruationszyklus, am besten zwischen dem 3. und 12. Tag nach Beginn der Menstruation, da die Brüste in dieser Zeit weniger schmerzempfindlich sind und die Untersuchung daher weniger unangenehm ist.
Bitte folgen Sie am Tag des Termins diesen Empfehlungen:
• Tragen Sie keine Creme, kein Puder oder Deodorant unter die Achseln oder auf die Brüste auf. Diese Produkte können manchmal die Interpretation der Ergebnisse beeinträchtigen.
• Wenn frühere Untersuchungen nicht in einem Affidea-Zentrum durchgeführt wurden, bringen Sie bitte alle Bilder und Berichte von vorhergehenden Untersuchungen Ihrer Brüste, wie Mammographien, Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT), Biopsieergebnisse usw. mit, sofern Sie über diese verfügen. So kann der Arzt die Bilder vergleichen.
• Das Sekretariat des Zentrums kann auch eine digitale Kopie Ihrer Untersuchung von einem anderen Zentrum per sicherer Internetübertragung anfordern.
Ablauf der Mammographie
Zunächst werden Sie gebeten, sich von der Taille bis zur Brust zu entkleiden. Während der Untersuchung positioniert der Medizin-Radiologie-Techniker Ihre Brust auf einer Platte des Mammographiegeräts und die obere Platte drückt die Brust sanft zusammen. Diese Kompression der Brust wird vom Medizin-Radiologie-Techniker gesteuert und ist notwendig, um deutliche Bilder zu erhalten und eine gute Verteilung des Brustgewebes zu gewährleisten. In der Regel werden bei dieser Untersuchung vier Aufnahmen gemacht.
Die Kompression kann manchmal leicht schmerzhaft und unangenehm sein, sie ist jedoch für eine gute Aufnahme unerlässlich und trägt gleichzeitig zur Reduzierung der Röntgenstrahlendosis bei. Diese Phase dauert nur wenige Sekunden und das medizinische Personal verfolgt Ihr Befinden während der gesamten Untersuchung aufmerksam.
Mammographie und Brustimplantate
Es ist durchaus möglich, Mammographien durchzuführen, wenn Sie Brustimplantate haben. Mit speziellen Techniken schieben die Medizin-Radiologie-Techniker das Implantat zurück, um eine gute Darstellung der Drüse zu ermöglichen. Sie achten darauf, die Prothese möglichst wenig zusammenzudrücken, um Unbehangen zu vermeiden. Obwohl dies sehr selten vorkommt, könnte eine solche Kompression theoretisch das Risiko eines Austretens von Silikon erhöhen. Das Risiko eines Implantatbruchs ist jedoch vorwiegend auf die natürliche Alterung der Prothese zurückzuführen.
Es wird häufig ein Ultraschall empfohlen, um eine vollständige Untersuchung zu gewährleisten, da die Prothese teilweise Bereiche des Brustgewebes verdecken kann.
Tomosynthese
Unsere Mammographiegeräte können auch eine Tomosynthese durchführen. Bei dieser neuen Technologie werden mehrere Niedrigdosisaufnahmen gemacht, was separate Bilder der einzelnen Schichten der Brust, weniger Überlagerungen von Strukturen und somit eine präzisere Analyse des Brustgewebes ermöglicht. Positionierung und Kompression sind gleich wie bei der Standard-2D-Mammographie, die Röhre fährt oberhalb der Brust der Patientin hin- und her und die Aufnahmezeit verlängert sich um einige Sekunden.
Dieses Verfahren ermöglicht eine genauere Analyse und mehrdeutige Bilder werden reduziert, insbesondere bei einer hohen Brustdichte.
